Mini-Musical „Der zerstreute Weihnachtsmann“

 

Pünktlich zu Beginn der Adventszeit wurden die Proben für beendet erklärt, und vor den kritischen Augen und Ohren der Welldorfer Schulkinder und deren Lehrerinnen war die Generalprobe zugleich erste Aufführung.

Am Morgen des 5. Dezembers führte der Welldorfer Schulchor unter Leitung von Silke Kayser das Mini-Musical „Der zerstreute Weihnachtsmann“ auf. Ergänzt wurden die Lieder des Chores inklusive eines Duetts  von den Tänzen und den gespielten Szenen der OGS-Kinder, die Angelika Staß mit den Tänzern und Schaupielern einstudiert hatte.

 

Der Weihnachtsmann ist in diesem Jahr nicht ganz bei der Sache: Ständig verfliegt er sich mit seinem Rentierschlitten. Die vier Organisationswichtel des Weihnachtsmannes machen sich große Sorgen um ihren Chef, weil er nicht pünktlich zur Feier in Welldorf erschienen ist. Und ohne den Weihnachtsmann möchte auch niemand mit seinem Vortrag beginnen. In ihrer Not wenden sich die Wichtel an den Mond- und tatsächlich: Mithilfe seines Mondfernrohrs entdeckt er den Weihnachtsmann. Er verfolgt dessen Route durch die verschiedenen Länder, und die Zuschauer und Zuhörer in Welldorf erfahren per "Live-Schaltung", welche Lieder die Menschen in den anderen Ländern in der Landessprache singen. Es erklingen die Lieder „Feliz Navidad“, „I Hear Them“, „Gatatumba“, „We Wish You a Merry Christmas“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, „Jingle Bells“ und als Duett von Marit und Lina „Petit Papa Noël“. So erfährt das Welldorfer Publikum, dass der Weihnachtsmann mal in Mexiko, mal in den USA landet, mal in Frankreich, Spanien oder Großbritannien zu Gast ist, bis er endlich in Welldorf eintrifft.

Hier haben die Kinder einen etwas anderen Beitrag für ihn vorbereitet und begeistern ihn mit einer fetzigen Rap-Version von „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und ihren Tanzkünsten in Hip-Hop-Manier.

 

Die Zuschauer und Zuhörer der Generalprobe waren begeistert, so dass den weiteren Aufführungen am 2. Adventwochenende nichts mehr im Wege stand. Nach der gelungenen Generalproben-Premiere fühten die Kinder das Musical samstags zum zweiten Mal bei der Seniorenweihnachtsfeier in Güssten auf. Am Sonntag, den 9. Dezember füllten schließlich Senioren, Dorfbewohner und die Familien der mitwirkenden Schulkinder die Kirche St. Hubertus Welldorf bis auf den letzten Platz.

Zum adventlichen Programm des Nachmittags bildeten sieben Instrumentenkinder mit Keyboard, Gitarren und Flöten den Auftakt. Zum Ausklang des adventlichen Nachmittags waren alle Besucher vom Gemeinderat zu Kaffee, kalten  Getränken und Plätzchen eingeladen.

Hier geht es zu den Fotos, aufgenommen bei der Generalrpobe.

 

 

 

Sankt Martin-Feier in der Welldorfer Turnhalle

Am Morgen des 12. Novembers versammelten sich die Kinder des Welldorfer Standortes in der Turnhalle. Nachdem in den einzelnen Ortschaften des Einzugsgebietes die Martinsumzüge stattgefunden hatten, kehrten nun die selbstgebastelten Laternen nochmal in die Schule zurück und sorgten in der abgedunkelten Turnhalle für eine gemütliche Stimmung.

Die Drachen-Klasse 2e hatte drei kleine Theater-Spieler und vier hervorragende Leser in ihren Reihen, die die lustige Geschichte "Der halbe Mantel" vortrugen, in der der Bettler statt halbem Mantel lieber Schokolade gegen den Huger mag, weil es ihn eigentlich gar nicht friert. Da wird dem kleinen Martin-Darsteller deutlich, wie schwer das Teilen manchmal sein kann.

Die Igel-Klasse 1e ließ die Martinslegende dann im Anschluss durch ihr Klangspiel lebendig werden. dazu sangen alle Kinder der Schule die Strophen des Sankt Martin-Liedes.

Bevor alle Kinder wieder in ihre Klassen gingen, zogen sie mit ihren runden und eckigenLaternen, mit Igeln, Piraten, Gespenstern und Unterwasserwelten, mit schillernden Einhörnen, grünen Monstern und phantasievollen Vögeln durch die Turnhalle und ließen beim Laternenumzug die Martinsliedererschallen.

 

 

Kartoffelernte auf dem Amtmannshof in Güsten

bei Familie Albersmeier

 

Gerade erst zweieinhalb Wochen war das neue Schuljahr alt, da gab es schon ein besonderes Ereignis. Ein besonderer Aktionstag, der sich nun zum zwölften Mal ereignete! Denn genau so lange gibt es die „Tradition“, dass die Kinder des 3. Schuljahres der Grundschule in Welldorf im September bei Familie Albersmeier auf dem Amtmannshof in Güsten die Kartoffelernte einläuten.

 

In diesem Jahr waren die 44 Kinder der Klassen 3e und 3f an der Reihe. Am Treffpunkt auf dem nahen Feldweg wurden sie von Ina und Karl-Heinz Albersmeier schon erwartet - mit LKW und kniffligen Quizfragen rund um die tolle Knolle.

Doch da die Kartoffel in beiden Klassen Thema im Sachunterricht war, wussten die Kinder meist sicher die Antwort. Bei der Theorie sollte es aber nicht bleiben. Nächste Station war der Kartoffelacker, auf dem ein kleiner Kartoffelernter und zwei große Kartoffelroder warteten. Nun war die Aufgabe „Mensch gegen Maschine“: Schaffen es die Kinder, schneller vier Kisten mit Kartoffeln zu füllen, als der Kartoffelroder, vier Reihen zu ernten? Na klar ! Dann durften die kleinen Kartoffel-Experten sich  die Maschinen noch genauer ansehen und ein Stück auf dem Roder mitfahren.

 

 

Letzte Station des Vormittags war schließlich der Kartoffelhof in Güsten. Dort wurde die große Lagerhalle inspiziert. Hier erfuhren die Kinder, dass eine besondere Lüftung und grünes Licht verhindern, dass die Kartoffeln schwitzen und grün werden.

Nach einem kurzen Blick in einen weiteren Raum, wo Kartoffeln maschinell geschält, zum Teil in Stücke geschnitten und verpackt werden, haben die „Hasen“ und „Schäfchen“ die geernteten Kartoffeln per Hand gewaschen und eingetütet für ein leckeres Kartoffel-Essen zu Hause.

 

Schließlich machten sich die Kinder mit Kartoffeln und vielen Eindrücken im Gepäck wieder auf den Rückweg zur Schule. Ganz so sauber wie am Morgen waren sie nun natürlich nicht mehr.

Da im nächsten Sommer für den jüngsten Sohn der Familie Albersmeier die Grundschulzeit in Welldorf enden wird - 12 Jahre nach der Einschulung des ältesten Sohnes-, war dies leider der letzte Kartoffel-Tag dieser Art. Aber nach 12 solcher Aktionstage darf das auch so sein.

Die ganze Schulgemeinde sagt Danke! Danke, liebe Familie Albersmeier, dass Sie sich 12  Jahre lang Zeit für die Drittklässler genommen haben und so vielen Schulkindern tolle Kartoffel-Eindrücke beschert haben!